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Muster-Beschlussvorlage
Fachliche Erstfassung v0.9. Diese Seite ist ein Orientierungs- und Prüfrahmen; sie ersetzt keine Rechts-, Steuer-, Vergabe- oder Wirtschaftlichkeitsprüfung im Einzelfall. Reviewstatus: Kontrollierter Draft-Baustein auf der nicht öffentlichen BookStack-Seite...
Rechenlogik und Tabellen
Fachliche Erstfassung v0.9. Diese Seite ist ein Orientierungs- und Prüfrahmen; sie ersetzt keine Rechts-, Steuer-, Vergabe- oder Wirtschaftlichkeitsprüfung im Einzelfall. Stand: 2026-07-10 Prüfentscheidung 2026-07-03 Der bisherige Platzhalter wurde zu einer ...
Executive Summary und Gebrauchsanleitung
Dieses Methodikhandbuch beschreibt die fachliche Logik hinter dem Szenarienrechner-EOG. Es ist bewusst als veröffentlichbares Fachbuch angelegt. Ein wirtschaftswissenschaftlich geschulter Leser soll die Investitions-, Finanzierungs- und Governance-Logik nachvo...
Warum regulierte Finanzplanung anders ist
In einem unregulierten Geschäft lässt sich ein Investitionsfall häufig als Abfolge aus Anfangsauszahlung, erwarteten Rückflüssen, Kostenpfad, Diskontierung und Rendite darstellen. Diese Sicht bleibt auch für Verteilnetzbetreiber relevant, reicht aber nicht aus...
Begriffe, Rollen und Navigationslogik
Die Methodik verwendet Begriffe aus mehreren Disziplinen. Für die gemeinsame Arbeit ist entscheidend, dass diese Begriffe nicht vermischt werden. EOG bezeichnet die Erlösobergrenze beziehungsweise eine modellierte Erlösobergrenzenwirkung innerhalb des Szenario...
Datenmodell: Vom Excel-Stand zum prüfbaren Arbeitsstand
Ein belastbarer Planungsstand besteht nicht aus einer einzigen Tabelle. Er besteht aus Stammdaten, Maßnahmen, Wirkannahmen, Szenarien, Prozessinformationen, Quellenstand und Entscheidungskommentaren. Der Szenarienrechner-EOG trennt diese Elemente, damit später...
Regulatorische Periodenlogik, EOG-Kontext und Wirkungsverzüge
Der aktuelle generische Parametersatz der Anwendung trägt die ID regulatory-parameters-2026-07. Er ist als prüfpflichtiger Planungsstand gekennzeichnet und verweist auf ARegV, EnWG, Bundesnetzagentur-Kontexte zu Anreizregulierung, Kapitalkostenabgleich, Qualit...
CAPEX, OPEX, Aktivierbarkeit und AfA-Brücke
Eine der methodisch wichtigsten Fragen lautet: Welcher Anteil einer Maßnahme ist aktivierbar und welcher Anteil bleibt Aufwand? In vielen Planungsrunden wird diese Frage zu spät gestellt. Dann steht bereits eine Investitionssumme im Raum, obwohl Planungs-, Sch...
Wirkannahmen: Qualität, Effizienz, Risiko und Portfolio
Viele regulierte Business Cases hängen nicht nur an CAPEX und Abschreibung. Sie hängen an Wirkannahmen: bessere Versorgungsqualität, geringerer Betriebsaufwand, weniger Störungen, effizientere Prozesse, geringeres Risiko oder Portfolioeffekte aus einer Maßnahm...
Finanzierungslogik: Kapitalwert, IRR, MIRR und Tarifwirkung
Die Anwendung nutzt finanzmathematische Kennzahlen, aber sie ordnet sie bewusst ein. Kapitalwert und Renditekennzahlen dienen als indikative Finanzierungs- und Tragfähigkeitsgrößen. Sie sind keine regulatorische Anerkennungszusage und keine automatische Invest...
Szenariodesign: konservativ, Basis und wertorientiert
Die Methodik arbeitet mit Szenarien statt Scheingenauigkeit. Das Basisszenario bildet den normalen Arbeitsstand ab. Das konservative Szenario reduziert prüfpflichtige oder unsichere Effekte und verwendet mindestens die Finanzierungsschwelle als Diskontuntergre...
Governance-Entscheidungen und Gremiensprache
Die App leitet aus aktiven Maßnahmen, Kapitalwert, Renditekennzahl, Finanzierungsschwelle und konservativer Gegenprüfung eine Governance-Lesart ab. Die Kategorien lauten: nicht entscheidungsreif, nicht tragfähig im Basiscase, tragfähig mit Auflage und robust t...
Rollenmodell, Workshop-Format und Klärpunktliste
Das Methodenhandbuch ist auf reale Planungsrunden ausgelegt. Ein guter erster Workshop dauert 90 bis 120 Minuten und sollte nicht versuchen, alle fachlichen Fragen final zu beantworten. Er sollte eine gemeinsame Entscheidungsfrage, einen ersten Modellstand, ei...
Geführte Planungsrunde mit Screenshots
Die folgenden Screenshots bilden eine synthetische Planungsrunde ab. Sie sind keine Empfehlung für konkrete Zahlen. Sie zeigen, wie sich die Methodik praktisch lesen lässt. 1. Kick-off In der App öffnen Der Einstieg startet nicht mit Zahlen, sondern mit Zweck...
Visualisierte Methodik: Sichten, Brücken und Prüfpfade
Visualisierungen sind in diesem Handbuch nicht dekorativ. Sie dienen dazu, die fachliche Mehrschichtigkeit regulierter Finanzplanung schnell vermittelbar zu machen. Fünf-Sichten-Modell Sicht Leitfrage Typische Rolle Risiko bei Vermischung Technik Warum ist die...
Validierung mit real-but-private Benchmarkfällen
Der Sprung von einem nützlichen Prototypen zu einem belastbaren Entscheidungswerkzeug entsteht nicht durch mehr Oberfläche, sondern durch Validierung. Für den Szenarienrechner-EOG bietet sich ein real-but-private Benchmarkansatz an: Echte Planungsfälle werden ...
Einführung im Stadtwerk, Verbund oder bei einem Replikator
Für ein einzelnes Stadtwerk empfiehlt sich ein kleiner Einstieg: eine Sparte, ein Maßnahmencluster, ein Betrachtungshorizont, eine Managementfrage und eine Klärpunktliste. Der Nutzen entsteht bereits dann, wenn Technik, Controlling, Regulierung und Bilanzierun...
Grenzen, Haftungsausschluss und Quellenrahmen
Der Szenarienrechner-EOG ersetzt keine Rechts-, Steuer-, Wirtschaftsprüfungs- oder Regulierungsberatung. Er garantiert keine Anerkennung durch Behörden, trifft keine automatische Investitionsentscheidung und ist kein Cloud-Datenraum. Er enthält keine realen Ne...
Akademischer Bezugsrahmen: Investition, Unsicherheit und Organisation
Der Szenarienrechner-EOG steht fachlich an der Schnittstelle von Investitionsrechnung, Management Accounting, regulierter Infrastrukturökonomie und Organisationssteuerung. Aus wirtschaftswissenschaftlicher Sicht ist eine Maßnahme im Verteilnetz nicht nur ein Z...
Mathematischer Anhang: Formeln, Kennzahlen und Leseregeln
Dieser Anhang fasst die wichtigsten Rechenlogiken in fachlicher Sprache zusammen. Die Formeln sind bewusst als Methodenerklärung formuliert. Sie sollen die Nachvollziehbarkeit erhöhen, nicht den Eindruck einer vollständigen regulatorischen Abbildung erzeugen. ...